Time flies by…

Puh, wie schaffen es andere Blogger nur jede Woche geschweige denn  J E D E N  Tag etwas Gescheites in ihre Tastaturen zu hacken???

Respekt.

Ich würde so gern mehr schreiben, meinen Blog mehr pflegen, einfach mehr Zeit und natürlich mehr Durchblick beim Thema Bloggen haben wollen. Aber zu allem fehlt schlicht die Zeit.

Deshalb hier ein kurzer Abriss der vergangenen Monate:

Ich bin seit September 2015 wieder zurück aus der Elternzeit und arbeite in Teilzeit  – anfangs 5, dann recht schnell 6 Stunden pro Tag. Ganz eigentlich hatte ich vorgehabt recht zügig wieder voll einzusteigen, aber mit der ganzen Fahrerei und der Organisation rund um das Hinbringen und Abholen meines Kosmonautens blieb ich dann doch bei den 6 Stunden (entspricht dem Höchststundensatz, um weiterhin in Elternzeit bleiben zu können – also 30 Stunden / Woche).

Finanziell bekommen wir das ganz gut hin und so haben wir (vor allem ich) noch etwas vom kleinen Mann. Mittlerweile ist er 22,5 Monate alt und läuft seinem 2. Geburtstag mit großen Schritten entgegen. Es ist Wahnsinn, was die Kleinen in so kurzer Zeit alles lernen und was ein paar Monate schon für einen Unterschied ausmachen können…!
Für uns stand immer fest, dass der kleine Kosmonaut kein Einzelkind bleiben soll und so haben wir uns für eine zügige Wiederaufnahme des Modus‘ Schwangerschaft entschieden 😀 Soll heißen ich bin sogar schon im 9. Monat!!! Muahahahahaha! Allerdings auch erst seit heute! 32. woche um genau zu sein. Und das bedeutet, um auf das Thema Arbeit zurückzukommen, dass ich inkl. verbleibenden Resturlaub, um dessen Einhaltung mich mein Chef gebeten hat, damit ich den nicht in geballter Form mit in Zeit „danach“ schleppe, ab Christi Himmelfahrt zuhause bleibe, mich entspanne und entschleunigt (hah! Babyshopping, ich komme!!!) ein pünktliches (jaha, nicht nochmal 5 Wochen zu früh!!!) Baby bekomme. Hachja… Wünsche sind hier erlaubt! Sogar Traumvorstellungen!

Details folgen „wie immer“, wenn ich Zeit und die Muße habe…

Geburtstagsvorbereitungen und andere Misslichkeiten

(Ein Beitrag aus dem letzten Jahr, kurz vor dem 1. Geburtstag des kleinen Kosmonauten.)

Es ist viel passiert in den letzten Tagen und Wochen – zuerst einmal stand alles auf Geburtstagskurs. Der des kleinen Kosmonauten! Dafür gab es natürlich jede Menge zu planen und vorzubereiten. Doch ich war guter Dinge und lag voll im Zeitplan –  bis… ja bis zum lauten Knall… der meines Knöchels.

Auf dem Weg zu dem Geburtstag einer Freundin geriet mein Fuß an einer miniklitzekleinen Kante ins Wanken, beförderte meinen Körper in ein alles andere als grazil aussehendes Taumeln und liess meinen Knöchel eine unschöne Bewegung einmal in den 90° Winkel und zurück vollführen. Zack! Das war’s. Vorbei. Mit einem Mal war alles gestrichen. Unser Urlaub, die anstehende Schwesterhochzeit des Kosmonautenpapas und natürlich allen voran DER Geburtstag. Doch ich greife vorweg.

Erst einmal sind wir die restlichen Schritte zum Geburtstag gehumpelt. Naja, ich zumindest. Und erst danach habe ich mich von meinem beiden Männern in die Ambulanz fahren lassen. Dort versorgte man meinen Fuß, für eine Ambulanz mit insgesamt 5 Stunden Aufenthalt, recht zügig. Also ich meine jetzt von der Aufnahme bis zur Ankunft mit Krankentransport Zuhause. Ich finde das ok. Es gibt ja immer dringende Fälle, die schneller behandelt werden müssen, wegen denen man aber eben auch mal warten muss. Fazit des Ausflugs war ein gebrochenes Sprunggelenk und jeder Menge Sorgen, wie es nun mit unserer Planung weitergehen soll/kann. Mir tat mein kleiner Mann so leid, für den ich ja nun nicht richtig würde da sein können (hab ich es schon mal erwähnt? ich bin derzeit in Elternzeit)  und unser erster Urlaub zu dritt, der ausfallen müsse… es war alles zum Weinen. was ich auch tat

Am nächsten Morgen verfiel ich in meinen Organisationsmodus und rief permanent meine Krankenkasse an, weil ich noch dieses oder jenes vergessen hatte zu fragen oder weil ich im Netz noch über zusätzliche Infos gestolpert bin, über die mich meine Kasse gar nicht informiert hatte. Nunja, am Ende wurde ich darüber aufgeklärt, dass ich nicht so schnell mit einer Betreuung für meinen Kleinen rechnen durfte. Es müsse zuallererst natürlich ein Antrag ausgefüllt werden, der zusätzlich vom Arzt bestätigt und unterschrieben werden müsse. Natürlich.
Um das Verfahren zu beschleunigen, schlug man mir vor, den postalisch zugestellten Antrag auszufüllen und ausfüllen zu lassen, dies dann umgehend in ein vor Ort befindliches Krankenkassenbüro zu bringen, um es so asap quasi an die Zentrale faxen zu lassen. Das dies alles mit einem gebrochenem Fuß, und gesetz dem Fall ich wäre allein, nicht möglich wäre – auf die Idee kommt keiner.
Egal, lange Rede und so, seit heute hat mein Kleiner eine Begleitelfe, die sich fast ausschließlich um ihn kümmert. Sie ist nur wenig älter als wir und kann super mit unserem Pupser. Ihre erste Begegnung hätte ich mir nicht schöner ausmalen können. Um 7:30 Uhr traf die Elfe ein, pünktlich zum Aufwachen. Sogleich gingen Papa und Elfe hinein, um ihn zu begrüßen – ich bin mit meinen Krücken zu langsam für solche Aktionen. Und statt, wie vorausgesagt, loszubrüllen und die Fremde als das zu identifizieren was sie ist, nämlich fremd, lächelte er sie an. Einfach so. Kein Geheule. Kein Gemaule. Einfach ein Sonnenscheinbaby, das sich sogar von ihr durch die Wohnung tragen liess – auf dem Arm!!!

Den Rest des Tages wurde gespielt, im KiWa gefahren und gefüttert. Erst später hat er sich doch noch beschwert, teils des Zahnen wegens, teils weil er Papa, der dann zwischendurch „auf Arbeit“ geschickt wurde, weg war. Aber im Großen und Ganzen hätte es für den ersten Tag kaum besser laufen können. Ich bin gespannt wie es weitergeht.

So jetzt kurz Rewind

Der GeburtsTag des Kosmonauten
Es war ein herrlicher Tag für einen Kindergeburtstag, nicht zu kalt, nicht zu heiß. Nach einem entspannten Frühstück gab’s dann Geschenke, Kerze, Luftballons und die erste Fahrt auf dem obligatorischen 1. Geburtstagsgeschenk, seinem Bobby Car. Nachdem er alles einmal bespielt hatte, fuhren meine beiden Männer los, um die Bierzeltgarnituren, die wir vorab für seine Feier reserviert hatten, abzuholen. Der Kosmonaut war mittlerweile so erschöpft vom Geschenkeauspacken, dass er flugs einschlief und sich nicht einmal vom Verladen der Garnituren wecken liess. Ich buk derweil seinen einser Geburtstagskuchen und bereitete Nudeln Bolognese für uns alle zu, die der Kosmonaut genüsslich mit seinen Fingern in den Mund stopfte. Der konnte gar nicht groß genug sein. Anschließend brachten mich die beiden zur Kosmetikerin, die mich für die anstehende Hochzeit wieder etwas aufhübschen sollte, nix Großes, nur ein bisschen Wellness für’s Gesicht und hier und da ein wenig Zupfen. Aber es tat so unglaublich gut!

Im Anschluss fuhren wir gemeinsam in den Tierpark, was, nachdem der Kosmonautenpapa doch tatsächlich einen Rollstuhl für mich organisiert bekam, noch in einem sehr schönen, sonnigen Tag münden sollte. Wir müssen aber auch ulkig ausgesehen haben, so wie wir uns durch den Park geschoben haben… Vorneweg der kleine Mann im zum Buggy umgebauten Kiwa, ich hinterdran, ihn schiebend und zu guterletzt der Papa, der wiederum mich im Rollstuhl durch die Gegend manövrierte. Meine Güte, das muss wahnsinnig anstrengend für ihn gewesen sein…

 

Grillen, Chillen und Nemo

Als ich gerade versuchte in meinem Hirn zu graben, um die Aktivitäten der letzten Tage Revue passieren zu lassen, dachte ich noch, ah ja, nix besonderes, nur ein wenig zuhause relaxen, dem kleinen Mann etwas Ruhe gönnen. Bis mir der Blick in den Kalender verriet, dass wir ja noch vor drei Tagen ein recht anständiges Wetter hatten und das auf unserem parkähnlichen Hof zusammen mit Freunden genossen. Am Pfingstmontag nämlich. Da luden wir zum mittäglichen Grillen & Chillen, haha. Obwohl ich mich anfangs, wie immer eigentlich, sorgte, etwas könnte fehlen und krampfhaft versuchte herauszufinden, was das sein könnte, kam ich hektisch bei unseren Freunden an und spürte sofort wie ihre innere Ruhe auf mich überging. Von da an konnte auch ich den Tag in vollen Zügen genießen. Die Kinder – übrigens alles Jungs – fast 1 Jahr, 2 und 4 Jahre, tobten, wenn möglich, über den Hof und machten die verteilten Spielgelegenheiten unsicher. Der Kosmonaut robbte derweil quietschvergnügt über Decke und Rasen und übte unerlässlich seinen Bärengang. Ich glaube, er ist sich selbst noch nicht sicher, ob er nun zuerst krabbeln will oder doch den Bärengang bevorzugt und das Krabbeln ganz lässt. Nun ja. Er übt sich in Beidem jede freie Minute.

Währenddessen haben wir Erwachsenen uns unterhalten und wild  verteilt. Einige spielten mit den des Laufens mächtigen Kids, andere blieben, die Sonne genießend, zurückgelehnt in ihren Gartenstühlen und wieder andere gesellten sich zum Kosmonauten auf die Picknickdecken. Es war ein rundum gelungener Tag, den wir bei einem Sundowner, so sagt man doch, wenn man sich noch einen Absacker beim Sonnenuntergang genehmigt(?), ausklingen liessen.

Am nächsten Tag liessen wir es jedoch tatsächlich ruhiger angehen. Der Kosmonautenpapa musste wieder arbeiten und wir verbrachten den wettertechnisch übellaunigen Tag durch die Wohnung robbend, ja, auch ich, denn seit Neuestem ist Fangen super lustig, wobei er so richtig herzhaft und aus voller Kehle lacht, einfach zu süß ❤
Und nach einem , meinem Geschmack nach, etwas zu kurz geratenen Mittagsschläfchen von gerade mal einer Stunde, einem daraufhin eher mäßig gelaunten Kosmonauten, gingen wir kurzerhand mit dem Kinderwagen spazieren. Mittlerweile sitzt er, seine Umgebung in sich aufsaugend, häufig mit einer kleinen, ausgestreckten Hand da und freut sich wie Bolle, wenn er Blätter oder kleine Zweige ergattert hat.
Wenn er dann müde ist, fängt er entweder an zu krakeelen oder er wird ganz leise. Dann schau ich ab und an zu ihm um die Ecke (er sitzt neuerdings von mir abgewandt) und lasse ihn langsam nach hinten gleiten. Sekunden später werden Verdeck und Verdunklungsrollo aktiviert und Inspektor Gadget wird in den Schlaf gerumpelt.

Gestern dann das Highlight der Woche, Baden mit Omi. Ich war nur Randfigur und durfte alles auf SD-Card bannen. Es ist schön zu sehen, wie sehr er sich an das Element Wasser gewöhnt hat und wie selbstverständlich es für ihn geworden ist, auch von anderen Vertrauenspesonen darin gehalten zu werden. Wenn ich an die Anfänge zurückdenke… wie ein kleines Klammeräffchen hielt er sich an mich gedrückt und nun liegt er, ganz der Pascha, falsch herum dafür aber rundum pudelwohl, in seinem Schwimmring. Danach konnte er vor lauter Müdigkeit seine Augen natürlich nicht mal auf der nur 5 Minuten dauernden Autofahrt offen halten und schlief mir so fest ein, dass er erst 40 Minuten später wieder erwachte. Nicht mal die nervige Mikrowelle mit ihrem penetranten Piepen konnte ihn wecken.

Nach dem anschließenden Mittagessen war die Ruhe jedoch vorbei und an Mittagsschlaf war nicht mal annähernd zu denken. Ich weiß wovon ich rede, ich hab’s eine Dreiviertelstunde lang versucht!!! Es war nichts zu machen.

Dafür hat er dann seinen KiWaschlaf auf 2 Stunden ausgeweitet, thihi, hab doch gewusst, dass er müde war…

Entspannt, auf Achse

Nach einem entspannten Vormittag zuhause, an dem der erste geplante Freigang unseres Katers den Höhepunkt an Abenteuern zu markieren schien, verbrachten wir anschließend einen noch schöneren Nachmittag beim Geburtstagsessen des Kosmonauten Paten, der ausserdem mein Bruder ist. Puh, damit passt der Inhalt unseres gesamten Tages tatsächlich in einen einzigen Satz. Dabei fühlt es sich überhaupt nicht so an.

Nachdem wir also die vergangenen Tage damit beschäftigt waren unsere Katzen auf ihren bevorstehenden Freigang vorzubereiten, inklusive Impfen, Chippen und vor eventuellen Blutsaugern zu schützen, war es nun endlich so weit.

Wir leben zwar in einer Großstadt, umgeben sind wir jedoch von Wäldern und kleinen Parkanlagen. Unsere Häuseranlage umschließt genau so einen kleinen Park, von dem wir hoffen, dass er unserem Kater gefällt. Natürlich darf auch unsere kleine Katzendame raus. Von ihr wissen wir jedoch, dass sie die Behaglichkeit unserer sonnendurchfluteten Stube sehr zu schätzen weiß und sich ungern mit anderen Katzen auseinandersetzen will.

Nun war es also so weit, der Herr durfte ganz offiziell und komplett ausgestattet das wohlige Nest in Richtung Freiheit verlassen. Und was tat er? Er ging natürlich NICHT hinaus. Erst nach beherzten schau mal, hier ist’s total schön, komm doch mal her, mhhhhh lecker, lecker, willst du das haben? Raussetzen hat er sich dann umgeschaut. Geduckt lief er dann so lange herum, bis er unsere Zuhausefährte wieder aufgenommen hatte und dann nischt wie ab nach Hause. Naja, neuer Tag, neues Glück – mal sehen wie er sich morgen anstellt.

Währenddessen hat sich der Kosmonaut eins a beim Restaurantbesuch benommen. Als es ihm zu bunt wurde, habe ich ihn kurzerhand auf den Boden gesetzt und zack, weg war er. Seit Neuestem braucht er das. Irgendwann bekommt er einen Rappel und dann muss er sich bewegen. Er kann dann nur schwerlich ruhig im Hochstuhl sitzen bleiben. Ich denke, dass ist seinen neuen Fähigkeiten geschuldet. Jetzt will er natürlich jede freie Minute, in der es kein Essen gibt oder in der er schläft, dazu nutzen sie weiter zu trainieren.
Doch bei all der Aufmerksamkeit, die der kleine Bursche auf sich zieht, habe ich manchmal ein wenig Angst, die eigentlichen Menschen, die an diesem Tage im Mittelpunkt stehen sollten, fallen dabei etwas hinten über. So ein kleiner Pupser ist schon toll, aber eben nicht der Nabel der Welt.
Apropos Nabel der Welt..

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Thihi, mein Herz.

Kick-off ::: Geburtstagsvorbereitungen für den Kosmonauten

1! Mein kleiner, süßer Kosmonaut wird in etwa drei Wochen EIN GANZES JAHR alt. WAAAAAAAHNSINN! Ich kann gar nicht glauben, dass wir schon (fast) ein Jahr mit dir, kleinem Pupser, verbringen durften. Der Anfang war ganz und gar nicht einfach. (Doch dazu an anderer Stelle mehr.)

Nach nur einer Woche Mutterschutz hattest du es besonders eilig und kamst 5 Wochen zu früh auf die Welt – errechneter ET war der 16.07.2014. Die kleinsten, vorab besorgten Klamöttchen waren dir allesamt zwei Nummern zu groß. Also ab zum nächsten Babygeschäft und buchstäblich alles ab Größe 44 mitgenommen, was nicht niet- und nagelfest war.

Heute hast du die 74 lange hinter dir gelassen und trägst, je nach Schnitt, 80 oder 86 bei einem Körpergewicht von etwa 9 Kilo. So ganz sicher sind wir uns da nicht, da das letzte offizielle Wiegen schon eine ganze Weile her ist. Du hast jedoch seitdem du das Robben für dich entdeckt hast, wieder etwas abgenommen… auf jeden Fall wirkst du sehr sportlich und drahtig. Neugierig erkletterst du alles und jeden, am Liebsten Mama und Papa… und natürlich unseren kleinen Wohnzimmertisch, von dem du jedoch noch nicht allein wieder herunterkrabbeln kannst und heftig protestiert. Das Nörgeln und lautstarke Protestieren und damit verbunden das spektakuläre nach hinten Schmeißen scheinen dir ohnehin eine ganz neue, und zu unserem Leidwesen, adäquate Möglichkeit zu sein dich auszudrücken. Vor allem das unkontrollierte Zurückwerfen deines Oberkörpers, wenn dir etwas nicht passt – dich zu Wickeln, dich davon abzuhalten Essen durch die Gegend zu werfen, o.Ä. – macht mich wahnsinnig. Hauptsächlich muss ich dich dabei nämlich davon abhalten, dir selbst wehzutun. Du hast also deinen eigenen Willen entdeckt! Juchu! und Och nee! zugleich.

Sitzen kannst du schon eine ganze Weile recht stabil, doch erst seit einer Woche setzt du dich selbständig hin. Dein Rocking erinnert mich immer wieder an einen kleinen, knuffigen Hund. Mal sehen, wann du auch wie einer loskrabbeln wirst. Vielleicht überspringst du diesen Schritt auch vollkommen, denn seit Neuestem ziehst du dich an allem, was dir stabil genug erscheint, hoch. Besonders ulkig sieht das aus, wenn du deine Beine nach erfolgreichem Hochziehen auseinander spreizt und fast in einen Spagat gleiten lässt – der sogenannte Bärengang sieht wohl so ähnlich aus.

Die Vorbereitungen für deinen ersten Geburtstag laufen unterdes auf Hochtouren. Da du ja noch nicht äußern kannst, wie du ihn begehen möchtest, werden wir deinen GeburtsTag selbst wohl im Tierpark verbringen und deine Party am Sonntag bunt halten. Hier und da wird sich eventuell der ein oder andere Nijntje seinen Weg in deine Deko bahnen… gnihihi
Wegen komplizierter Terminverschwurbelungen der Standesbeamtin deiner Tante wird er nun an dem darauffolgenden Sonntag gefeiert. Nicht schlimm. So richtig gut drauf bist du eh zwischen 14 und 18 Uhr. Du hättest also gar nichts davon, dass dein Geburtstag bis in die späten Abendstunden gefeiert würde. Und danach geht’s sowieso erst einmal ab in den Urlaub.

Dein Geschenk haben wir heute mit dir besorgt. Ja, du musstest mit! Denn wir hatten die Wahl dir ein Pukylino, einen Wutsch oder aber doch ein Bobby Car zu kaufen. Nach all der verunsichernden Internetrecherche, welches denn nun das geeignetere Gefährt für dich wäre, kam ich zu dem Schluss: Du musst es einfach selbst ausprobieren!

Uhuuuuuund >drumroll< the bobby caaaaaaaaar, it is! Darauf hast du dich einfach am wohlsten gefühlt. Das Wutsch haben wir gar nicht erst ausprobiert, nachdem du dich auf dem Pukylino eben nur so einigermaßen halten konntest. Aber auf dem Bobby Car sitzt du wie eine Eins! Zudem gab’s dazu noch einen Helm, eine Schleppleine (khihi) sowie Sicherheitsschuhe oben drauf.


Ich bin so gespannt wie du deinen GeburtsTag und deinen Partytag überstehen wirst. Bei meinem kleinen Cousin vor fast genau 9 Jahren waren alle so aufgeregt und wollten dem kleinen Mann natürlich gratulieren und beschenken. Doch er konnte mit dem ganzen Trubel um ihn herum so gar nichts anfangen. Da war’s bei Mama auf dem Schoß doch am Sichersten. Aus dieser Erfahrung heraus wollen wir es eigentlich klein halten. Doch gleichzeitig will man natürlich alle dabei haben, die ihm bei seinem Heranwachsen begleiten wollen.
Arghhhh, es ist so schwierig. Laden wir nur die engste Familie ein, fände ich es doch schade, wenn Freunde (des Kosmonauten und unsere) sowie die restliche Familie diesen besonderen Tag nicht mit ihm begehen könnten. Ich war damals schließlich auch „nur“ eine entfernte Verwandte, habe mich aber riesig über die Einladung zum 1. Geburtstag des Kleinsten gefreut. Und ohne die Hilfe unserer Freunde, wäre so einiges anders gelaufen und wir hätten es in mancherlei Hinsicht nicht so einfach gehabt.

Ein Plan besteht ja darin, einfach alle einzuladen und darauf zu hoffen, dass manche gar nicht können – fies, ich weiß. Ein Problem haben wir auch, wenn es entgegen aller Wahrscheinlichkeiten Mitte Juni plötzlich kalt und regnerisch würde. Gegen ein bisschen Regen wären wir mit einem kleinen Partyzelt gewappnet, aber gegen Kälte nicht. Denn unsere kleine Wohnung ist nun mal kein Palast. Hach, Fragen über Fragen…

Nun aber erstmal die wichtigste Frage, neben dem Geschenk, dass ja Gott sei Dank, besorgt ist, nach der richtigen Deko klären!

Husch husch husch

Seit ein paar Tagen zahnt der kleine Kosmonaut ganz fürchterlich. Und ich kann ihm nur so unzureichend helfen. Hier ein paar Globulis, dort ein wenig Veilchenwurzel, aber im Endeffekt fühle ich mich sooooo hilflos und muss mein jammerndes Häufchen Elend immer mal wieder in den Arm nehmen und trösten, wenn die tausendste Ablenkung seinen Reiz verloren hat. Dann helfen auch die umherstreifenden Katzen nicht mehr. Und auch die Schlafeinheiten am Vormittag/Mittag werden zur Geduldsprobe. Trotz Dentinox und Viburcol wird herzzerreißend geschluchzt und dicke Krokodilstränen in Mamas Schulter geweint.

Ja ein übermüdetes Baby ist kein Zuckerschlecken, aber ein zahnendes, übermüdetes Baby ist ein kleines Monster, dass sich einen Stachel eingetreten hat, an den es selbst nicht herankommt, sich aber vor lauter Raserei auch nicht entfernen lassen kann. grmpf.

Hier hat sich Ablenkung im großen Stil als bewährtes Mittel erwiesen. D.h. wir gehen nach seinem Mittagsschläfchen von etwa 40 Minuten, wenn’s hochkommt, raus und Unternehmen etwas, bei dem er die Welt optisch in sich aufsaugen kann. Meistens setzen wir uns ein Ziel, zu dem wir mit der Bahn fahren (müssen). Auf diese Weise habe ich einen entspannten Kosmonauten und er so viel Ablenkung, dass er seine drückenden und schiebenden Zähne vergessen kann – für eine Weile zumindest. Auf der Rückreise ist er dann so müde, dass er sie halb oder ganz verschläft.

Brötchen bieten ebenfalls ein wenig Ablenkung – auch ohne Zähne kann er sie problemlos einspeicheln und eine gefühlte Ewigkeit darauf herumgnatschen. Ich bin ja der Meinung, die ersten Zähne sind bereits in das Zahnfleisch eingeschossen, da er bisher, für meinen Geschmack, deutlich zu oft gezahnt hat, als dass da noch rein gar nichts passiert sein könnte. Denn noch hat sich keiner der kleinen Hauer auch nur ansatzweise blicken lassen. Naja, wir werden hoffentlich in seeeeeeehr naher Zukunft etwas sehen wie es weitergeht.

Fingers crossed und alle Daumen kräftig gedrückt!!!

Here I am

Im ersten Beitrag habe ich ja schon einige Themen ange- aber nicht besprochen.
Deshalb hier erst einmal eine kurze Vorstellungsrunde, damit Sie, werte Leserschaft, einen ersten Eindruck von der Frau hinter der Fotokugel bekommen.
MaaJules, das bin ich. Eine 28-jährige Ex-Architekturstudentin (Ex, weil abgeschlossen, aber nur sehr kurz tatsächlich darin gearbeitet), seit dem 12. Juni 2014 Mama vom kleinen Kosmonauten, Katzenmama, Freundin vom Kosmonautenpapa, einfach Mensch mit Ecken und Kanten und einer spitzen Zunge, auf die einfach zu oft gebissen werden muss.
Unser Domizil befindet sich im Raum Berlin Brandenburg. Warum beides geht?
Weil wir zwar in Berlin wohnen und gemeldet sind , es sich aber aufgrund der Lage eher wie Brandenburg anfühlt, von wo wir ursprünglich kommen – dem Bundesland, nicht der Stadt.
Zur Zeit befinde ich mich mit meinem kleinen Kosmonauten in Elternzeit.
Seit dem Beginn der Schwangerschaft lese ich still in verschiedenen (zumeist Mama-) Blogs. Seither kitzelt mich die Vorstellung eines eigenen Blogs. So, here I am.

So.

Nur zwei Buchstaben – das ist kein Understatement. Und dennoch fühlt es sich gut an, dieses, mein erstes Blog, auf diese Art und Weise zu beginnen.

Worum soll es hier gehen?

Hm, so richtig kann ich es selbst noch nicht in Worte fassen. Vermutlich so eine Art ‚daily dairy‘ Blog. Gedanken, Alltagsgeschichten vom kleinen Kosmonauten, ach, einfach meinem Leben im Zwischendings. Zwischen Studium und Beruf. Zwischen Mutterwerden und Muttersein. Vom Leben in der Vorstadt in der Stadt.

Ich freue mich auf das, was da kommen mag wird!